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Offline AndyGR42 Männlich
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*gähn*

Was bringt die vorhersehbare Arie aus Technikverliebtheit nun dem Themenersteller? Außer, dass er nun glaubt seine Ausrüßtung ist Scheiße? Nichts....

Seine Ausrüstung ist ok. Auch mit eine Blende 4 hätte problemlos den Hintergrund unscharf werden lassen können. Sicher nich so schön wie mit einer schnelleren FB, aber es hätte funktioniert. Dazu müsste er sich mal mit dem Zusammenspiel von Blende, Brennweite und Motivabstand beschäftigen. Das Foto wirkt nicht knackig scharf. Die Ursachen auf einem stark verkleinerten, komprimierten und vermutlich auch stark bearbeiteten Bild zu ergründen ist Zeitverschwendung. Ebenso die Fragen nach den Ursachen der vermeintlichen fehlenden Details in der angeblich ausgebrannte Mähne.

Eine bessere Ausrüstung hätte in diesem Fall IMHO nur zwei Vorteile gebracht: Eine bessere Freistellung bzw. eine schönere Bouqet und (sofern vorhanden) eine höhere Dynamik. Der Rest ist Handwerk. Will ich die Mähne im Wind fliegen sehen sollte ich wissen welche Belichtungszeit ich brauche....

Fotos 17.02.2016, 18:40
Offline AndyGR42 Männlich
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Bitte :)

Fotos 15.02.2016, 19:37
Offline AndyGR42 Männlich
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Also, ich habe das noch mal mit ner Home Edition ausprobiert. Wenn der Administrator Account aktiviert UND mit einem neuen Passwort versehen wurde, dann erscheint der auf dem Anmeldebildschirm unten links (siehe Screenshot) und kann zur Anmeldung genutzt werden. Die anderen Konten sind auch Microsoft Live ID's.

http://www.fotoforum-fotocommunity.de/Fotos/Datei?p=348977

Fotos 15.02.2016, 19:25
Offline AndyGR42 Männlich
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Da fehlt ein Leerzeichen vor dem / bei "net user administrator /active:yes"

Fotos 15.02.2016, 16:37
Offline AndyGR42 Männlich
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BTW, wenn Du den Trick mit dem Austausch der Utilman.exe gemacht hast und auf die Kommandozeile (vermeitliche DOS Box) Zugriff hast, dann kannst Du mal versuchen den "Administrator" von hier aus zu aktivieren (siehe meine Beschreibung oben). Ich vermute mal ganz schwer, da dein alter Benutzer kein Passwort hatte, hat Windows ihn bei der Erstellung des Microsoft Kontos (für den Store) entweder nicht verknüpft oder ganz deaktiviert, um deinen Rechner und das Microsoft Konto entsprechend zu schützen.

Wenn Du den Administrator aktivieren und dich damit anmelden kannst, sollte sich die Verknüpfung aufheben lassen. Allerdings musst Du vermutlich ein neues Microsoft Konto anlegen, es sei denn dir fällt das Passwort wieder ein :)

Fotos 15.02.2016, 09:28
Offline AndyGR42 Männlich
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Lade sie doch einfach in deine Fotogalerie:)Kannst Du ja hinterher wieder löschen.

Fotos 15.02.2016, 09:18
Offline AndyGR42 Männlich
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BTW, wenn ihr den lokalen Administrator aktiviert, so solltet ihr diesen NICHT zur normalen Anmeldung benutzen. Verpasst dem ein wirklich sicheres Passwort (am besten 20 Stellen die zufällig aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen), druckt dies aus und legt es an einen sicheren Ort. Dieses Konto ist nicht ohne Grund deaktiviert. Es ist aus verschiedenen Gründen leichter angreifbar als andere Konten.

Fotos 15.02.2016, 06:41
Offline AndyGR42 Männlich
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Kannst Du davon mal Screenshot machen (abfotografieren)? Ich habe das mal mit einer VM ausprobiert und da funktioniert alles so wie es soll.

Fotos 15.02.2016, 06:36
Offline AndyGR42 Männlich
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Zunächst die Frage, kannst du dich wieder anmelden oder nicht?

Wenn ja:

nächste Frage: Welche Windows Version? Das findet man schnell raus:

- Windows-Taste + R -> "winver": Im Fenster steht sowas wie "Das Betriebssystem Windows 10 xxx Edition"

Bei der Professional Edition kannst Du das über ein grafisches Tool machen:

- Windows-Taste + R -> "lusrmgr.msc". Nun öffnet sich die lokale Benutzerverwaltung. Das dürfte selbsterklärend sein.

Bei der Home Edition gibt es das leider nicht:

- Rechtsklick auf den Start Button (Windows Logo unten links) -> Klick auf "Eingabeaufforderung (Administrator)"

- Ausführen: "Net user" (Enter)

Es sollte eine Liste der Nutzer augegeben werden:

C:\>net user
 
Benutzerkonten für \\<name deines computers>
 
--------------------------------------------------------------------
Administrator            Axxx                  DefaultAccount
Gast                     Mxxx
Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt.

- Ausführen: "Net user Administrator" (Enter)

Es sollten die Details zum Administrator ausgegeben werden. Hier die wichtigsten Zeilen:

C:\>net user administrator
Benutzername                        Administrator
Beschreibung                        Vordefiniertes Konto für die Verwaltung des Computers bzw. der Domäne
Konto aktiv                         Nein
Konto abgelaufen                    Nie
Kennwort erforderlich               Ja
Benutzer kann Kennwort ändern       Ja
Lokale Gruppenmitgliedschaften      *Administratoren
Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt.

- Benutzer aktivieren: "net user administrator /active:yes" (Enter)

- Passwort vergeben: "net user administrator <neues Passwort>" (Enter) (Passwort OHNE <> eingeben!!!!

Wenn du dich NICHT anmelden kannst:

http://praxistipps.chip.de/windows-10-passwort-vergessen-das-koennen-sie-tun_41420

Dazu darf die Festplatte aber nicht verschlüsselt sein!!!!!

 

Grundsätzlich würde ich empfehlen, etweder einen 2. Account anzulegen und das Password irgendwo ausgedruckt zu hinterlegen. Oder einen Live Account anzulegen und hier mit entsprechenden Handy Nummer oder alternaiven Mail Adressen einen Passwort Rest zu ermöglichen. Und die Platte zu verschlüsseln wenn das Geräte auh außerhalb der eigenen 4 Wände verwendet werden soll. :)

http://praxistipps.chip.de/windows-10-passwort-vergessen-das-koennen-sie-tun_41420

Fotos 14.02.2016, 16:18
Offline AndyGR42 Männlich
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Wenn man physikalischen Zugriff auf die Festplatte hat kann man schon immer mit geeigneten Werkzeugen die lokale Passwortdatenbank bearbeiten. So etwas gibt es auch als Boot CD oder USB Stück.  Der lokale Administrator ist seit Windows 7 oder 8 immer deaktiviert. Den kann man aktivieren und sich wieder anmelden. Auf Mobilen Geräten würde ich daher immer die Festplatte verschlüsseln, z.B mit Bilder.

Fotos 14.02.2016, 11:03
Offline AndyGR42 Männlich
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Also, ein grasen Pferd ist für mich schon ziemlich statisch. Das Bild zeigt weder ein Gallop Rennen noch ein Springreiten. Der einzige Sinn für kurze Belichtungszeiten bei dieser Szene liegt in dem Viel zu hellen Licht. Was in meinen Augen auch das Hauptproblem bei diesem Bild ist. Schaut man sich die Schatten an entstand es vermutlich in der Mittagszeit. Daher kommt auch der extreme Kontrast und die vermeintlich zu hellen Mähne. Das Foto wird auch mit der besten Technik nicht besser, so lange das Licht scheisse ist. Den Hintergrund hätte er einigermaßen auch mit der Kit Linse unscharf bekommen. Links zu den Grundlagen hat der Benutzer "gelöscht", früher bekannt als Podelwitzer, schon vor Monaten gepostet.

 

 

Fotos 14.02.2016, 10:55
Offline AndyGR42 Männlich
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Bei f11 ist der Hintergrund immer scharf, auch bei einem 50/1,4. 1/800 Sekunden IMMER? Auch bei 55mm und statischen Motiven? Tremor? In der Mähne sind höchsten eine Hand voll Pixel aus dem Bereich. Der Rest hat Tonwerte und Struktur. Das Histogramm zeigt das auch. Allenfalls im Baum rechts im Hintergrund sind deutlich Tiefen abgeoffen. CA's in einem verkleinerten SW Bild erkennen? Resepkt! Lauf DxO dürfte das 18-55 bei f11 und 55 quasi keine erkennbaren CA's mehr haben... :8)

Fotos 13.02.2016, 16:55
Offline AndyGR42 Männlich
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Hallo,

Warum soll das nicht gehen? Ein Problem kann in kleinen Räumen die zu große Leistung werden. Aber das hast Du ja schon rausgefunden. Eine zu geringe Belichtungszeit wird schwarze Balken vom Verschluß erzeugen. Der Zwang stark abzublenden verringert die Möglichkeit z.B. der Freistellung. Belichtungszeiten von 1/250 sek. können zudem schon zu lange sein um schnelle Bewegungen einzufrieren, wenn der Blitz nicht die Hauptlichquelle ist.  

Wenn Du eine HSS/FP fähige Kamera hast, dann kannst Du mit entsprechenden Funkauslösern auf deutlich geringere Verschlußzeiten kommen. Eine preisgünstige Lösung wäre hier die Kombination aus Yongnuo Sender YN 622TX-c/n und den YN 622-c/n Empängern. Ich komme damit theoretisch auf bis zu 1/8000 Sekunden (sinnvoll nutzbar bis gut 1/1000). Aber Du solltest erst mal prüfen ob Deine Kamera das unterstützt. Wenn nicht, kannst Du versuchen die Blitze mit ND Folien zu reduzieren. Das ist aber wahrscheinlich in der Praxis eher unpraktisch.

Fotos 07.02.2016, 15:21
Offline AndyGR42 Männlich
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Hallo

HDR geht auch natürlich. Man muss sich nur entsprechend Mühe geben und ggf. die richtige Software nutzen. Unser Auge kann 20-23 Blendenstufen Dynamik auflösen. Da unser Hirn da auch noch beteiligt ist und z.B. beim Blick in die Sonne das Bild aus verschiedenen Augenblicken zusammenbaut, durchaus auch mehr. Eine aktuelle, hochwertige DSLR kann 13-14 Blendenstufen. Diese Lücke kann man mit Belichtungsreihenen und HDR schließen.

Technisch ist ein Stativ hilfreich, wobei viele HDR Programme die Bilder auch ausrichten können. Bei langen Belichtungen ist es natürlich wichtig um nicht zu verwackeln. Nutzt die ISO Einstellung in der Eure Kamera welche die höchste Dynamik hat. Macht mind. 3 Bilder. Für mich hat sich eine Reihe aus -3, 0, +3 EV als guter Standard herausgestellt. Damit hätte das Bild meiner Kamera rechnerich knapp 20 Blendenstufen Dynamik. Grundsätzlich gehen auch andere Reihen. Das sollte jeder für sich rausfinden.

Alternativ kann man auch versuchen aus einem RAW ein Pseudo HDR zu rechnen. Das klappt bis +/-2 EV einigermaßen gut.

Fotos 21.01.2016, 21:11
Offline AndyGR42 Männlich
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Das ist keine persönliche Grenze sondern eine Verstoß gegen geltendes Recht und damit der erste, wirkliche Grund für einen Rauswurf. Hier kann und muss der Betreiber einschreiten.

Fotos 06.01.2016, 20:33
Offline AndyGR42 Männlich
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Wie ich weiter oben schon mal geschrieben habe verwende ich für eine Kopie eine Brandschutzkassette. Sollte dieser Behälter tatsächlich zerstört werden dann hab ich eh ein ganz anderes Problem als meine Fotos. Ich habe aber auch begonnen die Daten als 3. Kopie in die Cloud zu schieben. Noch (lange) reicht der Platz den ich da quasi kostenfrei (im Rahmen eines anderen, unverzichtbareb Abos) habe eine Weile aus, ohne selektieren zu müssen. Ich denke mal, das wächst mit:)Andere, vertrauliche Daten lagere ich dort schon länger verschlüsselt ab. Bei den Fotos spare ich mir das verschlüsseln aber.

Fotos 30.12.2015, 18:56
Offline AndyGR42 Männlich
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Wobei ich gerade gesehen habe das es einen Unterschied zwischen der Sensor Größe und der Crop Faktor gibt. Bei der Sensor Größe errechnet sich einen Faktor von 2,89. BMC gibt den aber mit 2,4 an. Dann würden 10-11mm ausreichen.

Fotos 24.12.2015, 08:47
Offline AndyGR42 Männlich
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Moin

Die älteren BMC (die neueren "Active Sensor" Modelle sind 15.81mm x 8.88mm) haben einen Crop Faktor von 2,4. Das bedeutet, das Sichtfeld verringert sich diesen Wert. Mit dem Kalkulator kann man das gut durchrechnen:

http://www.scantips.com/lights/fieldofview.html (Bei der Eingabe Komma durch Punkt ersetzen)

Daraus ergibt sich ein 8-9mm Objektiv. Solche Blickwinkel werden beim Film eigentlich nie verwendet.

Fotos 24.12.2015, 08:41
Offline AndyGR42 Männlich
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Moin

Für mich ist DxO nach wie vor keine Alternative sondern eine Ergänzung zu LR. Die Funktionen der Bild Verwaltung, Plugins etc. sind bei LR einfach deutlich besser. Der ganze Workflow ist in LR IMHO immer noch schneller. DxO bietet dafür eine Rauschreduzierung und eine Korrektur von Objektiv / Kameraspezifischen Schwächen wie Verzeichnung, Vignettierung oder unscharfe Bereiche, die quasi konkurenzlos sind. Bei High-Iso oder UWW Aufnahmen möchte ich das nicht mehr missen. Es ist zwar etwas mehr Arbeit, lohnt sich aber.

Die Farbwiedergabe bei der RAW Konvertierung können beide mittlerweile sehr gut. Vergleicht man das mit NX-D gibt es immer noch wahrnehmbare Unterschiede. Die sind aber gering genug um auf den Zwischenschritt der RAW Entwicklung in einem Nikon eigenen Programm zu verzichten.

Fotos 24.12.2015, 08:13
Offline AndyGR42 Männlich
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Mahlzeit

Wer es noch nicht mitbekommen hat und vielleicht Interesse hat: DxO hat noch bis zum 25.12. 50% Rabatt auf die Software Pakete!

Fotos 23.12.2015, 11:25
Offline AndyGR42 Männlich
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Für die D70 mit einem Objektiv sollte der Jack Wolfskin (nicht der Pro) ausreichen. Da der Rucksack in fast allen Jack Wolfskin Stores vorhanden sein sollte würde ich das mal mit der Kamera ausprobieren. Er hat auch noch ordentlich Platz für Notebook und anderen Krempel, ist dabei nicht zu schwer für einen 27l Rucksack. Wobei ich nicht glaube dass der Jack Wolfskin kleiner ist als der Tamrac. Er hat nur ein kleineres Kamerafach was mehr Platz für den anderen Kram lässt. Und er dürfte sich deutlich besser tragen lassen.

Fotos 23.12.2015, 10:15
Offline AndyGR42 Männlich
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Moin.

Meine Frau hat den Jack Wolfskin ASC Photo Pack. Das ist für mich ein gutes Beispiel für einen "schlechten" Fotorucksack. Zumindest für Besitzer einer DSLR. Die Größe des Fotoabteils ist eigentlich nicht schlecht, aber schlecht aufgeteilt. Die Tiefe ist zu gering und größere Objetive passen gar nicht erst rein. Der "Pro" ist da leider auch nicht besser, das Kamerafach ist genauso groß. Für ihre Nikon 1 (oder andere Systemkamera) ist der Rucksack aber gut zu gebrauchen, zumal er ansonsten noch viel Platz und einen sehr guten Tragekomfort bietet.

Im Prinzip trifft das auf sehr viele Rucksäcke zu. Die Modelle der klassischen Outdoor Hersteller haben Platzprobleme für die Ausrüstung, die Rucksäche der Fotozubehör Hersteller haben oft einen mangelnden Tragekomfort und wenig bis gar keinen Platz für andere Dinge. Daher bin ich irgendwann bei F-Stop gelandet. Die haben sich bei beiden Fragen Gedanken gemacht. Die ICU's wurde für die "üblichen" DSLR Ausrüstungen konstruiert, was man an den Beispielbildern gut sehen kann. Da passt eben in eine mittlere ICU auch ein 70-200, egal ob von Canon oder Nikon. Und selbst die kleinen Rucksäcke haben einen hohen Tragekomfort, z.B. durch Alu Rahmen, breite Hüftgurte und Rückenbelüftung.

Fotos 23.12.2015, 06:54
Offline AndyGR42 Männlich
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Ich habe einen Slingshot 302 AW noch günstig abzugeben. Ich selbst war damit zufrieden, man kann ihn aber nicht über längere Strecken tragen. Die Aussage "SLR mit Standardobjektiv sowie 4 zusätzlichen Objektiven, Blitz" beim 202 halte ich übrigens für "gewagt"....

Dafür habe ich irgendwann einen F-Stop Guru gekauft. Die Möglichkeit Rucksack und Kamera Innentasche (ICU) unabhängig von einander auszusuche finde ich optimal. In vielen wandertauglichen Rucksäcken ist das Kamerafach zu klein oder hirnrissig aufgeteilt. Oder der ganze Rucksack ist dann viel zu groß. F-Stop ist nicht ganz günstig, aber für langes Tragen, auch bei schwerer Ausrüstung, schon ziemlich gut.

Wenn ich den Kram nicht weit schleppen muss nehme ich auch einen kleinen Trolly. Da habe ich mal günstig einen von HAMA auf der Resterampe erstanden. Für HAMA eine erstaunlich gute Qualität und zur Not auch noch als Rucksack zu verwenden. Ist gräumig, stabil, gut gepolstert und geht als Kabinengepäch durch.

Fotos 19.12.2015, 15:06
Offline AndyGR42 Männlich
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Das war auch mehr ein theoretischer Wert um zu sehen wie weit runter es geht:)Bis 1/1000 sieht man der Verlauf eigentlich nur wenn man eine weiße Wand fotografiert.

Da eine Elinchrom Blitzanlage ganz sicher nicht in der Budget der nächsten Jahre passt reicht mir die Auslösung über die Sync Buchse. Entweder ich schließen den Funkauslöser da an oder löse von Hand aus. Das sollte sicher gehen.

Fotos 15.12.2015, 16:53
Offline AndyGR42 Männlich
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So, mit den YN622 komme ich auf 1/8000 Sekunde ohne Balken. Ok, der Helligkeitsverlauf wird unter 1/1000 Sekunde schon deutlich sichtbar. Aber so komme ich erst mal klar und kann den Spielraum für die Reglung der Leistung sehr deutlich ausweiten.

Fotos 14.12.2015, 15:57
Offline AndyGR42 Männlich
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Moin

Naja, ein bisschen mehr ist gut. Ein brauchbarer LED PAR fängt bei 170-200 Euro an. Dafür bekommt man Elinchrom vermutlich nicht mal eine Ersatzblitzröhre.

Ich habe am WE mal etwas mit den YN622 Funkauslösern rumgespielt. Mit Supersync komme ich bei meinen China Blitzen deutlich unter die 1/200 Sekunde. Wie weit genau und wie schlimm der Helligkeitsverlauf ist, dass muss ich noch bei den verschiedenen Leistungsstufen ausprobieren. Ich denke, ich werde hier in die Auslöser investieren und mir noch einen dritten Aufsteckblitz dazu kaufen. Der YN568 unterstützt ja auch HSS/SS und wäre damit auch draußen als Aufhellblitz zu gebrauchen. Damit hätte ich zwar zwei unterschiedliche Lösungen für drinnen und draußen, könnte diese aber bezahlen.

Ein Belichtungsmesser steht eh auf meiner Liste. Hier muss es aber auch nicht gerade das High-End Topmodel sein. Ich hatte da den Calumet DFM 3 in Auge gefasst, zumal er in Aussehen und Funktion dem Gossen DIGIPRO F 2 verdammt ähnlich ist. Der DIGISKY sagt mir auch deshalb nicht zu, weil er einen fest eingebauten Akku hat. Wer kommt denn bei mobilen Geräten auf solche Ideen? Ein gerätespezifischer Akku wäre ja schon ärgerlich genug. Aber fest eingebaut?

Fotos 14.12.2015, 07:49
Offline AndyGR42 Männlich
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Nabend

Der Raum ist auch noch nicht lange fertig und ungenutzt:)Mir geht es hier erstmal um Indoor. Outdoor bzw. mobil habe ich drei YN565 die auch ganz ordentlich funktionieren. Allerdings würde ich Indoor schon gerne was Festes haben. Die YN sind doch etwas fummelig und wackelig auf den Halterungen, Lichtformer sind auch eher eine Bastellösung und dauernd die Akkus zu tauschen ist auch nicht mein Ding. Einstelllicht haben sie auch nicht. Die China Blitzköpfe habe ich schon eine ganze Weile. Auch die tun es an sich super.

Eben zu super, das ist ja das eigentliche Problem. Auch die YN565 sind sehr hell. Beide Lösungen kann ich natürlich soweit runter regeln bis es passt. Nur ist dann der nutzbare Regelbereich so klein geworden, das kaum noch Spielraum übrigbleibt.

Fotografieren würde ich gerne Personen aber auch Gegenstände. Ich möchte dabei vor allem Lernen mit dem Licht umzugehen. Meine Ausgangssituation ist dabei wie folgt.

Die D800 hat als Basis ISO100. L1 soll per Definition ISO50 haben, gemessen (nicht von mir) sind es wohl ISO80. Und das Bild verliert sichtbar an Dynamik. Bleibt also ISO100.

Die Verschlusszeit kann ich weder bei den YN noch bei den festen Blitzen beliebig verkürzen. Minimum sind 1/160 Sekunden. Bei wenig Leistung vielleicht noch 1/200

Bedingt durch die Größe des Raums sind die maximalen Abstände von Motiv zur Lichtquelle von vorn bzw. der Kamera rund 3m, seitlich 1,5-2m. Das ist schon recht nah.

Wenn ich nun noch einen sichtbaren Effekt des Lichts erkenne möchte kann ich die Blitze auch nicht ganz runter regeln. So komme ich auf eine maximale Blendenöffnung von 4,5-5,6. Darüber hinaus wird es zu hell. Das für die meisten Situationen durchaus ok, aber zu viel Blende, wenn man mit der Unschärfe Effekte erzielen möchte. Auch könnten kürzere Verschlusszeiten mal interessant werden.

Sicher könnte man hier noch mit ND Folien arbeiten um den Blitz zu reduzieren ohne dabei den Regelbereich zu sehr einzuschränken. Dafür ist aber das Einstell-Licht zu heiß und mit Lichtformern wird es auch eher suboptimal. Folien wären eher was für die YN Blitze

Eine Alternative wären sicher HSS/SS Blitze. Die gibt es auch günstig von YN, wären aber auch wieder Aufsteckblitze mit den beschriebenen Nachteilen und nicht ganz günstig. Dazu braucht man dann noch die passenden Funkauslöser.

Dauerlicht würde schon mal die Verschlusszeit von der Abbrennzeit des Blitzes trennen und eine kürzere Belichtung ermöglichen. Die Hitzeentwicklung nach vorne ist bei LED Scheinwerfern recht gering, so dass man problemlos mit Softbox etc. Arbeiten kann. Ich stelle mir auch vor, dass es für ungeübte einfacher ist mit Dauerlicht eine Szene auszuleuchten als mit Blitzlicht.

Preislich gesehen wäre Dauerlicht ähnlich wie die Anschaffung von YN568EX-II (mit HSS) + HSS taugliche Funk Auslöser. Wobei damit HSS auch nicht so trivial zu konfigurieren ist, wenn man sich die Foren so anschaut. In meinem Fall wäre es sogar verschmerzbar wenn die Scheinwerfer etwas teurer werden, da ich die auch noch hin und wieder für ihren eigentlichen Bestimmungszweck nutzen könnte.

Ich suche also eher nach einem absoluten K.O. Kriterium der diese Form der Beleuchtung für die Fotografie ausschließt.

Fotos 11.12.2015, 16:39
Offline AndyGR42 Männlich
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Hallo zusammen.

Das Thema wird ja allgemein kontrovers diskutiert und in den allermeisten Fällen dürfte der Blitz die bessere Wahl sein. In meinem speziellen Fall bin ich mir da gerade etwas unsicher und würde gerne ein par Meinungen hören.

In meinem kleinen Raum habe ich derzeit ein par einfache, günstige Blitzköpfe im Einsatz. Die Dinger tun es gut. Leider zu gut. Obwohl sie nur 150 Ws Leistung haben sind Bilder bei Offenblende kaum möglich. Kurze Verschlusszeiten natürlich auch nicht.

Nun habe ich mich neulich mit einem Bühnentechniker unterhalten. Die aktuelle Generation von LED PAR’S erreicht durchaus die Leistungsfähigkeit entsprechender Halogen Leuchtmittel. Wenn man es nicht gar so krass hell braucht sind auch die Preise erschwinglich und mit einer einigermaßen brauchbaren Blitzanlage vergleichbar. Da die LED PAR nicht so heiß werden kann man sie auch gut mit Lichtformern kombinieren. Laut dem Bühnentechniker erreicht der von mir ins Auge gefasste RGBW PAR eine Helligkeit bei weiß die einem 200-300 W Halogen PAR entspricht. Das wäre für meinen kleinen Raum mehr als ausreichend.

Die Vorteile gegenüber Blitz wäre in meinen Augen:

  • Stufenlose Reglung von Helligkeit

  • Beliebige Farbe ohne Filter

  • Einfacher beim Einstellen

  • Belichtungszeit ist unabhängig von der Blitzsynchronzeit

  • Kurze Belichtungszeiten möglich

  • Aufnahmen auch bei Offenblende möglich

Als Nachteil ist mir eingefallen:

  • Größe (ein PAR56/64 ist schon eine ganz schön große Kanne)

  • Anschlüsse für Lichtformer müsste man basteln

  • Dauerlicht blendet mehr

  • Eventuell Probleme mit dem Weißabgleich

  • Eventuell Probleme mit der Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung durch die Einzel LED‘S

 

Andy

Fotos 10.12.2015, 14:30
Offline AndyGR42 Männlich
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Was soll denn damit überhaupt fotografiert werden?

Fotos 22.11.2015, 12:38
Offline AndyGR42 Männlich
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Die Software nennt sich ja auch "Personal Backup". Wie der Name schon sagt ist sie nicht für den Einsatz im Unternehmen vorgesehen. Das die Benutzerorberfläche eher etwas für den "ambitionierten" Anwender ist stimmt durchaus. Aber der Entwickler hat auch sicher niemals den Anpruch gehabt das Tool für die breite Masse zu produzieren. Es ist eben, wie auch viele Linux Projekte, aus einem persönlichen Anspruch heraus entstanden der durch kommerzielle Software nicht, oder nur unzureichend bzw. zu teuer abgedeckt werden konnte. Und der Programmierer war so freundlich uns seine Lösung kostenlos zu Verfügung zu stellen. Ob wir sie nun nutzen bleibt uns überlassen.

Ich persönlich habe kein Problem damit dieses Tool zu nutzen, auch wenn es nur eine Person entwickelt. Das ist bei viele Linux Projekten auch nicht anders. Das Programm ist lange auf dem Markt, durchaus bekannt und oft eingesetzt. Der Entwicklungsstand ist aktuell und es sind weder größere Probleme noch Sicherheitslücken bekannt, wenn man mal die Foren durchsucht. Auf die Meinung der Community ist man bei Open Source und zunehmend auch bei kommerzieller Software auch angewiesen. Als privater Nutzer mache ich damit keine Langzeitbackups. Daher ist es mir egal wenn der Entwickler irgendwann das Produkt aufgibt. Ich muss mir dann zwar eine neue Lösung suchen, habe aber nicht das Problem alten Backups konvertieren zu müssen. Es wird einfach eine neue Vollsicherung erstellt und gut. Da ich, von der freiwilligen Spende abgesehen, keine Investition in das Produkt tätigen muss, stellt es also kein finanzielle Risiko dar.

Windows 98 ist für mich übrigens kein Argument. Der Mainstreamsupport ist vor über 13 Jahren ausgelaufen. Die seit 2003 verkaufte Hardware unterstützt keine 16 Bit Software mehr. Im Gegensatz zu anderen Hersteller könnte man aber noch die Version 4.5 unter Win98 nutzen, also Backups nach über 10 Jahren wiederherstellen. Selbst die Unterstützung für XP ist für mich irrelevant. Ich mache mir doch keine Sorgen mehr ob ein Backup Programm noch unterstützt wird, wenn der Hersteller das Betriebssystem schon lange nicht mehr wartet. Viele kommerzielle Anbieter unterstützen XP schon seit 2009 nicht mehr. Zu der Zeit ist der mainstream support ausgelaufen, welcher für die privaten Nutzer maßgeblich war.

Fotos 22.11.2015, 12:34
Offline AndyGR42 Männlich
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@shutter:

Irgendwie wiedersprichst Du Dir selbst. Du stellst erst die Behauptungen in den Raum, die Software wäre weder mit älteren Windows Versionen kompatibel, noch zukunftssicher. Dann wieder möchtest Du Dich nicht mit technischen Details beschäftigen, die aber wichtig für die vorherigen Behauptungen sind.

Bei der Datensicherung muss man grundsätzlich mal zwei Dinge unterscheiden. Backup und Restore. Backup ist in der Regel der einfachere Teil. So wird Personal Backup sehr wahrscheinlich auch ein konsistentes Backup aller Systemdateien erstellen können, da es VSS nutzt. Allerdings sind weder die Wiederherstellung von Systemdateien noch Bare Metal Restore vorgesehen. Das heißt aber nicht, Personal Backup ist kein „richtiges“ Backup Programm. Auch andere Lösungen unterstützen das nicht bzw. nur mit zusätzlichen Optionen.

Das hängt eben von der Aufgabenstellung ab. Hier müssen wir erst mal grundsätzlich unterscheiden was gesichert werden soll. Bei der Sicherung von Daten, wie z.B. Dateien und Ordner, ist es in der Regel wichtig möglichst nah an den Zeitpunkt des möglichen Verlustes wieder heran zu kommen. Wenn z.B. täglich nachts um 3 Uhr eine Sicherung erfolgt, der Benutzer aber die Dateien um 18 Uhr „verliert“, kann niemand sie wiederherstellen. Bei den Daten ist also ein eher kürzeres Intervall sinnvoll. Zudem reicht es ein Delta zu sichern, da die Datenmenge in der Regeln viel zu groß für regelmäßige Vollsicherungen ist. Oft müssen auch mehrere Versionen vorgehalten werden, um ggf. auf eine bestimmte Version zurückkehren zu können.

Die Sicherung des Betriebssystems muss nicht so oft erfolgen. Eigentlich reicht es, dies nach jeder Änderung wie Updates oder nach der Installation neuer Software zu machen. In aller Regel sind auch die Datenmengen nicht so groß und es besteht weniger die Notwendigkeit auf verschiedenen Versionen zurückkehren zu können. Daher ist hier eine Vollsicherung oft der einfachste Weg, zumal der Restore schneller geht. Bei inkrementellen Sicherungen müssen ja auch beim Restore alle Sicherungen in entsprechender Reihenfolge zurückgeholt werden. Der Restore muss auch in der Lage sein das System Bare Metal, also ohne die vorherige Installation eines Betriebssystems wiederherzustellen.

Die Ansätze sind also völlig unterschiedlich. Daher ist Personal Backup sehr gut geeignet für die (automatisierte) Sicherung von Daten. Produkte zur Image Sicherung sind spezialisiert auf die Wiederherstellung des ganzen Systems. Die können zwar auch einzelnen Dateien wiederherstellen, was für den privaten Anwender auch ausreichend sein dürfte, sind aber für einen ernsthaften Ansatz der Dateisicherung ungeeignet. Bei der Sicherung von Servern wird auch durchaus mit unterschiedlichen Produkten gearbeitet bzw. mit Zusatzmodulen, die ein Bare Metal Restore aus der Dateisicherung ermöglichen.

Beim Fotoarchiv hast Du recht. Da ist ein klassisches Backup eher oversized. Daher verwende ich auch das SyncToy. Man muss nur darauf achten ggf. die Kataloge oder Datenbanken der verwendeten Software mit zu kopieren. Das geht in der Regel nur wenn die Programme geschlossen sind. Einige Programme wie LR haben eine eigenen Backupfunktion.

Ich finde es immer wieder faszinierend wie oft das Windows Backup unterschätzt wird. Es erstellt konsistente Sicherungen aus denen ich einzelne Dateien wiederherstellen kann. Und mit dem Wiederherstellungsdatenträger geht die Systemwiederherstellung auch Bare Metal. Und das ganz kostenlos und mit Herstellersupport. 

 

 

Fotos 19.11.2015, 10:42
Offline AndyGR42 Männlich
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SyncToy wird auch nicht mehr weiterentwickelt, dürfte aber als native 64 Applikation zumindest so lange funktionieren, wie .Net 2.0 (3.5.x) verfügbar sein wird. Da .Net 3.5.x mittlerweile Bestandteil von Windows ist gilt hier der Life Cycle des OS. Daher mache ich mir da wenig Sorgen, auch wenn das Produkt an sich nur bis Windows 7 supported ist.

Mir persönlich gefällt SyncToy für die Aufgabe, Fotos auf einen oder mehrere Datenträge zu "synchronisieren" am besten. Es ist einfach, schnell und zuverlässig.

Personal Backup nutze ich schon seit langem für andere Daten (in erster Linie wegen der Verschlüsselung). Die Argumente dagegen kann ich kaum nachvollziehen. Da mit Windows XP/2003 noch Systeme unterstützt werden, die schon lange aus dem Herstellersupport sind, stellt das für mich kein Problem dar. Die Software löst das Backup Problem auf sehr gute Weise. Dabei sind vor allem Details wie VSS oder Kopie im Backup Modus (für ältere Systeme), Generationen Backups, Restore von Berechtigungen, Verschlüsselung, etc. ausschlaggebend, die vielleicht nicht auf den ersten Blick wichtig erscheinen. Das Support Argument sehe ich auch nur bedingt. Mittlerweile beschränken sich auch große Hersteller von kostenpflichtiger Software auf "Community Support" oder schränken kostenlosen Support drastisch ein. Und wenn die Weiterentwicklung eingestellt wird zerfällt die Software ja nicht gleich zu Staub. So wird sie vermutlich noch jahrelang problemlos weiterlaufen können.

Insgesamt ist mir Personal Backup aber zu kompliziert (und auch zu langsam) für die Fotos. Da ist Sync Toy einfacher und deutlich schneller. Für die automatische Sicherung von "normalen" Daten, die auch zum schreiben geöffnete Dateien enthalten können, benötigt man schon eine entsprechende Backup Lösung. Das kann Sync Toy nicht.

Eine vollständige Systemsicherung, welche die Anforderungen des Heimanwenders erfüllt, ist spätestens seit Windows 7 Bestandteil des Betriebssystems. Da muss ich nicht unbedingt mit proprietären Lösungen, am besten noch offline, rumhantieren. Einziger Nachteil ist hier, dass der externe Datenträger exklusiv genutzt wird und so keine anderen Daten drauf gesichert werden können. Ok, die Wiederherstellung einzelner Dateien ist auch nicht besonders gut gelöst. Wer so etwas privat benötigt sollte über die Aktivierung der Schattenkopien nachdenken. Damit erstellt Windows automatisch zu bestimmten Zeit Snapshots der Daten. Ändere oder lösche ich nun Daten, kann ich auf die vorherigen Versionen zurückgreifen.

Der Nutzer sollte sich auch direkt zu Anfang den Wiederherstellungsdatenträger erstellen. Dann kann man auch ein Bare Metal Restore durchführen. Das wird gerne vergessen und dann auf Windows Backup geschimpft....

 

 

Fotos 17.11.2015, 07:10
Offline AndyGR42 Männlich
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Stimmt. Wobei die Gefahr von Einbrauch/Diesbstahl mittlerweile höher ist als von Elementarschäden. Wenn die Lagerung in der Wohnung, also im gleichen Brandabschnitt, erfolgen muss, kann man darüber nachdenken eine entsprechende, kleine, feuerfeste, wasserdichte Kassette für die Lagerung von Datenträger zu nutzen. Die sind gar nicht so teuer und überstehen in der Regel 30 Minuten ohne dass die Temperatur im inneren zu hoch wird. Das sollte reichen bis die Feuerwehr da ist:)Hilft aber nur bedingt gegen Diebstahl.

Fotos 13.11.2015, 08:48
Offline AndyGR42 Männlich
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Die Vollsicherung des Betriebssystems kann man auch mit der eingebauten Funktion "Systemimagesicherung" erstellen. Einfach externe Platte anschließen und ausführen. Geht auch inkrementell un kann mit dem Wiederherstellungsdatenträger bare metal wiederhergestelt werden. Ich nutze dafür auch eine externe Platte und mache bei jeder größeren Änderung ein Backup.

http://windows.microsoft.com/de-de/windows-8/what-happened-to-backup-restore

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Podelwitzer« (10.11.2015, 08:34)

Fotos 09.11.2015, 20:33
Offline AndyGR42 Männlich
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Synctoy (funktioniert auch noch mit Win10) ist ein einfaches, aber mächtiges Tool um Ordner oder Platten "synchron" zu halten. Übernimmt also auch Löschungen. Ich führe das Tool einfach nach jedem größeren Import von Daten auf die interne Platte aus und erstelle damit je eine Kopie der Daten auf einer externen Platte sowie meinem Server. Sehr schnell, verschiedene Modi und beliebige Odnerpaare erstellbar:

https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=15155

Personal Backup, kostenloses, aber mächtiges Backup Programm:

http://personal-backup.rathlev-home.de/

 

Fotos 09.11.2015, 20:26
Offline AndyGR42 Männlich
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Eine Zeit lang habe ich das auch gemacht. Wenn man ein fest eingerichtetes Studio hat ist das sicher auch kein Problem. Möchte man den Kram aber felxibel gestalten, dann fängt es schon damit an den Stoff knitterfrei aufzurollen und zu lagern. Da ist so ein Rollo für den Preis fast unschlagbar. Ich kann für das Geld keinen Mechanismus bauen der den Stoff automatisch aufrollt. Vermutlich nicht mal eine einigermaßen praktische Halterung. Das Material ist zudem mehrlagig, absolut lichtdicht und auch einigermaßen unempfindlich gegen Staub, Haare, etc. Die weisse Version ist sogar sehr beliebt als Beamer Leinwand. Ich baue mir jetzt noch eine Befestigung um alle drei Farben hintereinander an zwei Lampenstativen zu montieren. Dann kann man wahlweise immer den gewünschten Hintergrund herunterziehen.

Fotos 31.10.2015, 09:27
Offline AndyGR42 Männlich
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Nabend.

Das hätte ich fast vergessen. Ich habe mir vor dem letzten Urlaub den Cotton Carrier Weste und Halfter für 2 Kameras gegönnt. Den gab es bei Amazon für 139 € in einem Angebot. Aktuell ist er wieder deutlich teurer.

Vorab, ich bin super zufrieden mit dem Teil!

1. Anpassen

Das ist zugegeben etwas fummelig. Aber eine einmalige Sache. Selbst mit dickerer Kleidung muss die Basiseinstellung (Klett auf dem Rückenteil) nicht mehr angepasst werden. Dann reichen die Verstellungen an den Riemen. Insgesamt ist das Teil sehr "großzügig" konstruiert. Auch große / breite Menschen brauchen keine Angst zu haben. Da ist genug Luft. Bei einem durchschnittlichen Größe "M" Europäer ist das Teil fast schon zu groß, die Riemen sehr lang.

Das Seitenholster habe ich bisher nicht gebraucht. Es ist aber sicher eine Option für eine 2. Kamera oder ein großes Teleobjektiv.

2. Handhabung

Die Kamera ist mit einem Griff und einer Hand aus dem Holster. Mit Geli kann man mit sicherem Gefühl auf den Objektivdeckel verzichten, da die Linse nach unten zeigt. Das Einführen in den Holster bekommt man nach kurzer Zeit auch mit einer Hand hin. Da sich die Kamera nur um 90 Grad gedreht aus dem Holster ziehen lässt sitzt sie im Normalfall sicher genug um auf den zusätzlichen Riemen verzichten zu können. Der Fangriemen gibt zusätzliche Sicherheit.

3. Tragekomfort

Besser geht es vermutlich nicht. Die Last verteilt sich sauber auf beide Schulter und den Rücken. Der Nacken bleibt weitgehend unbelastet. Das Material ist dünn genug damit ein Rucksack darüber getragen werden kann ohne zu drücken. Da die Kamera vor der Brust getragen wird und die Weste aus mehreren Gurten besteht, ist auch ein Diebstahl durch Gurtschneiden und Weglaufen nahezu ausgeschlossen. Bei Wanderungen die Hände frei zu haben ist Gold wert. Nicht nur auf schwierigen Passagen. Man kann viel unverkrampfter Laufen als mit einer Kamera an der Seite oder um den Hals.

4. Nachteile / Schwachstellen

Leider harmoniert die Montageschraube nicht mit meinem L-Winkel. Das ist ein bisschen Schade, aber verschmerzbar. Man sollte nur den Inbusschlüssel nicht vergessen *pfeif Die beigefügte Arca Platte trägt sehr auf und ist IMHO nicht sinnvoll zu gebrauchen. Der integrierte Regenschutz ist nett gemeint, aber etwas klein geraten. Sicher ein Kompromiss und besser wie nix, da er sonst nicht mehr in dem Täschchen passen würde.

 

Alternativ gibt es jetzt noch den Cotton Carrier StrapShot. Der wird am Riemen eines Rucksacks festgemacht. Da er einseitig ist dürfte es für schwere Kameras und / oder dauerhafte Nutzung nicht so gut geeignet sein. Ja nach Rucksack aber vermutlich besser als ein normaler Kameragurt da sich der Zug bei einem guten Tragesystem doch verteilen wird und man wieder nix hat was irgendwo rumbaumelt :))

 

Fotos 30.10.2015, 15:08
Offline AndyGR42 Männlich
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Moin.

Manchmal kann das Leben so einfach sein. Nachdem mein Hintergrundstoff nach einmaligen Waschen quasi hinüber war habe ich nach Alternativen gesucht. In einem anderen Forum wird das Verdunklungs Rolle "TUPPLUR" von Ikea empfohlen. Gibt es ein schwarz, weis und grau, 200x195cm für 35,99€. Knitterfrei auf der Rolle inkl. Befestigungsmaterial. Da lohnt selber machen nicht mehr wirklich... Ok, ist nur knapp 2x2 Meter, sollte aber für die meisten Anwendungsfälle im Hobby-Studio ausreichen.

Grüße,

Andy

Fotos 30.10.2015, 11:15
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So ganz abwägig ist es nicht, die Fehlerquelle bei der Hardware zu suchen. So nach 10 Jahren. ;) Mein nur 6 Jahre alter CCFL TFT war zum Schluss gar nicht mehr kalibrierbar, da sich die Hintergrundbeleuchtung zu sehr gelb verfärbt hatte. Schon Monate vorher war die Einstellung schon nach 24h wieder sichtbar danaben. Irgendwann ist eben Schluss. :?2

Aber warten wir mal was sie uns erzählt. Hilfreich wäre auch zu wissen, ob die Bilder anderswo einigermaßenokerscheinen.

Fotos 26.10.2015, 18:58
Offline AndyGR42 Männlich
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Meine Fresse, jetzt fühle ich mich voll alt... So genau kann ich das nicht mehr sagen, aber so um die 30 Jahre könnten es sein. Damals musste man sich noch per Modem in FidoNet Servern einwählen und Mails sowie Newsgroups "pollen". Mein erstes Modem war ein Akustikkoppler *pfeif Da konnte man den Carrier noch pfeifen..... Der erste Rechner ein 8086... Dann über BTX, ISDN etc. bis heute.

Fotos 25.10.2015, 16:30
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Nabend

Welche Software verwendest Du? RAW oder JPEG? Wie sehen die Bilder auf anderen Rechnern aus?

 

Fotos 25.10.2015, 16:21
Offline AndyGR42 Männlich
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Hallo zusammen.

Blende 3,5-6,3, ISO400 und kein Blitz, dass wird im Innenraum bei gedämpfter Beleuchtung NICHT funktionieren. Das Stativ kannst Du gleich zu Hause lassen. 1/30 Sekunde halte ich für erheblich zu lang. Meiner Erfahrung nach ist 1/125 ein guter Kompromiss um nicht zu viel Ausschuss zu produzieren.  

Das 18-250 wird beim eingebauten Blitz mit Sicherheit einen Schatten werfen. Beim 18-55 würde ich das zumindest prüfen. Das 18-250 ist eh zu lang. Sofern es bis 55mm nicht deutlich besser abbildet würde ich es auch zu Hause lassen. Auf kurze Distanz sollte der eingebaute Blitz auch reichen. Nur hat er den Nachteil des direkten Lichts und er ist sehr nah an der optischen Achse, was mehr rote Augen produziert. Ich kann Dir nur empfehlen Dir einen Aufsteckblitz zu leihen. Alles andere wird vermutlich Murks. Der eingebaute Blitz wird ausreichen für kleine Personengruppen. Diese sogar schön vom Hintergrund trennen, da der schlicht dunkel ist.

Selbst mit externem Blitz solltest Du die ISO Grenzen ausnutzen, es sei denn Du will explizit etwas mit dem Licht freistellen oder dem Blitz einfrieren. Je heller der Blitz desto geringer der Einfluss des Restlichts. Die Stimmung ist weg und die Szene platt und "todgeblitzt". Bei wenig Blitz bleibt die Stimmung eher erhalten. Allerdings ist dann das Restlich oft so hell dass, man mit dem Blitz Bewegungen nicht "einfrieren" kann. Daher die 1/125 Sekunde als Richtwert. Bewegungsunschärfen sind deutlich schlimmer als eine Reduzierung der Details durch Rauschen, da sie in der Regel deutlich "größer" sind. Rauschen hat die Größe eines Pixel. Eine Unschärfe durch Bewegung ist immer um ein Vielfaches breiter, sonst wäre sie gar nicht wahrnehmbar. Dadurch lässt sie sich auch bei der Reduktion kaum verbergen.

Du solltest VOR der Party folgendes machen:

  • Überlegen in welcher Ausgabegröße der "Auftraggeber" die Bilder erwartet
  • Einige Bildreihen von ISO400 bis mind. 3200 machen (RAW)
  • Bilder auf die gewünschte Ausgabegröße verkleinern und bewerten, bis zu welchem ISO Wert das Rauschen noch akzeptabel ist
  • Einen Aufsteckblitz besorgen und damit etwas üben

Grüße,

Andy

 

Fotos 12.04.2015, 11:18
Offline AndyGR42 Männlich
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Durchschnittliche Auflösung der Monitore im Internet: 1-2 MP (https://www.proteus-solutions.de/~Unternehmen/News-PermaLink:tM.F04!sM.NI41!Article.962542.asp)  Durch den massiv zunehmenden Gebrauch von Smartphones und Tablets wird sich am Durchschnitt da auch nicht viel ändern. Vielleicht geht der sogar etwas zurück.

Dieses Schicksal wird im Jahre 2015 vermutlich 99,9% aller Fotos treffen.

Wenn man die Nase vom Monitor nimmt und den Zerstreuungskreis mal mit dem üblichen Betrachtungsabstand berechnet kommt man auf rund 5-6 MP. So ziemlich bei jeder Größe, oberhalb von dem was man auf normalerweise auf Fotopapier belichtet. Bei 100x150cm wäre der übliche Abstand 180cm (Diagonale)

Bei Weitwinkelaufnahmen, welche man mit dem optimalen Betrachtungsabstand ansieht, steigt die Anforderung natürlich deutlich. Bei 100x150 von KB mit 24mm Brennweite sind es z.B. 100cm Abstand und damit rund 17 MP. Nur werden die meisten Drucke gar nicht in einer Auflösung angeboten. In der Größe wird oft nur bis 9-10 MP gedruckt, da es für den üblichen Betrachtungsabstand mehr als ausreichend ist.

Die Auflösungen der Sensoren sind also seit Jahren ausreichend. Aktuelle Modelle liefern vor allem deshalb bisher unerreichte Details, da die Auflösung ausreichend hoch ist um auf den AA Filter zu verzichten. Sie nehmen in den allermeisten Fällen das Maximum an Details ab, welche das Objektiv abzubilden in der Lage ist. Nur wenige Objektive können mehr als die 24MP DX oder 36 MP FX Sensoren. Aber ich bin davon überzeugt, dass es niemals der Zweck der Entwicklung war mit einer DSLR Ausgabegrößen in diesen Auflösungen zu produzieren. Vielmehr sind es die Reserven um durch die Reduktion möglichst viel Schärfe und Details zu erreichen. Dann spielt auch das Rauschen keine so große Rolle mehr und lässt sich viel besser entfernen. Es ist im Verhältnis zum Pixel der Ausgabegröße ja erheblich kleiner. Und natürlich Marketing. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist Lumia 1020 mit dem 41 MP Sensor. Es macht natürlich KEINE 41 MP Fotos. Aber durch die Reduktion auf 5 MP erhält man, selbst mit den simplen Objektiv eines Smartphones, erstaunlich gute Bilder.

Fotos 10.04.2015, 11:02
Offline AndyGR42 Männlich
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Nikon D3=FX, D5500=DX Toller Vergleich.... Wenn, dann vergleiche bitte die D300s mit der D5500. Daher bin ich bei Canon bei der 1D MkIII geblieben.

Mach doch mal mit der D3 (oder D300s) und einer D5500 bei ISO3200 das gleiche Foto mit dem gleichen Objektiv und verkleinere es auf 2-4 MP. Das dürfte für die Meisten als Ausgabegröße reichen. Da wirst Du staunen wie gut (besser?) die D5500 plötzlich wird und das Rauschen kein wirkliches Thema mehr ist. 24 MP ohne AA Filter bringen eben mehr Details als es 16 MP jemals konnten. Allein das verbessert das Bild bei vergleichbarer Ausgabegröße enorm. Die deutlich höhere Dynamik tut ihr Übriges dazu. Hier dürfte der Unterschied zur D300s besonders stark auffallen.

Die 100% Ansicht ist eben NICHT das Maß der Dinge wenn ich zwei Kameras vergleichen will, sondern die benötigte (sinnvolle) Ausgabegröße. Wenn jemand tatsächlich 24 MP in der Ausgabe mit Spitzenqualität braucht wird er sich vermutlich irgendwas mit deutlich größerem Sensor kaufen.

Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Tobi wesentlich mehr mit Video, einem Klappdisplay, einem brauchbaren LV mit vernünftigem AF, diversen Automatikprogrammen und einem kleinen, leichten Body anfangen kann als mit 11 FPS, einem etwas besseren AF System (auch hier ist die Zeit nicht stehen geblieben) und einem Profi-Bedienkonzept. Damit will ich ihm/ihr weder die Kompetenz noch die Ambitionen absprechen, nur wenn er/sie von einer Kompakten kommt, dann bietet ein aktuelles Einsteigermodell die bessere Kombination aus Bildqualität, Funktionen und Spaß, ohne sich die Möglichkeiten der Weiterentwicklung zu verbauen. Alternativ vielleicht noch ein jüngeres Modell aus dem mittleren Segment.

Fotos 09.04.2015, 08:19
Offline AndyGR42 Männlich
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Moin. Grundsätzlich haben sich gerade die Sensoren enorm weiter entwickelt. Nicht nur in Sachen Auflösung. 8 Jahre sind da Welten. Ich denke, selbst ein Topmodell von 2007/2008 wird in Sachen Sensorqualität Probleme haben mit einer aktuellen Einsteiger DSLR mitzuhalten. Eine 1D MkIII liegt bei allen Messwerten in einem ähnlichen Bereich wie ein 700D oder 1200D. Nur hat sie nur 10 MP, die 1200D 24 MP. Allein durch die Reduktion wird die 1200D deutlich mehr Reserven beim Rauschen und der Detailschärfe haben als die 1D.

Und da Du selbst heute keine "alte" Profi Kamera in annehmbaren Zustand für den Preis einer Einsteiger DSLR bekommst, würde ich das mal ausschließen. Die 1D MkIII wird noch für über 800 Euro gehandelt. Zumal Du als Einsteiger die übrigen Funktionen einer Profi Kamera vermutlich gar nicht nutzen wirst. Von Größe Und Gewicht eines solchen Trümmers mal ganz abgesehen. Wenn Gebrauchtkauf, dann max. 2-3 Jahre und aus dem mittleren Segment.

Der Body ist bei solchen Käufen übrigens in der Regel der günstigsten und einfachste Teil. Gute Objektive sind teuer. Bevor Du ein 18-300 Suppen Zoom als einziges Objektiv auf eine Einsteiger DSLR schraubst kauf Dir lieber ne Bridge Kamera. Das ist deutlich kleiner, leichter, günstiger und macht ähnlich gute Bilder.

Fotos 08.04.2015, 07:04
Offline AndyGR42 Männlich
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Hm, ich weis nicht. Ich finde die ISO-Automatik in vielen Situationen durchaus hilfreich. Ich glaube nicht, dass ich dadurch schlechtere Bilder mache. Auch sind Belichtungs- oder Zeitautomatik in meinen Augen kein Teufelswerk.

Und wenn, dann bitte RAW. TIF aus der Cam ist bereits durch die Bildbearbeitungsengine "intepretiert" und zudem unnötig groß. Mir erschließt sich bis heute kein einziger sinnvoller Anwendungsfall für TIF out of cam.

Fotos 29.03.2015, 21:01
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Moin.

Die beiden Objektive sind quasi nicht vergleichbar. Das Nikkor 40/2,8 ist ein "reines" Makro" und auf die Naheinstellgrenze optimiert. Klar kann man damit auch andere Fotos machen, dass ist aber nicht wirklich seine Stärke. Ich habe das kleine DX sogar als preisgünstige Alternative an meiner FX Kamera, für die par Makroaufnahme die ich so mache. Es ist sehr scharf. Allerdings hat es eine sehr kurze Naheinstellgrenze, was die Aufnahme z.B. von Insekten erschwert bis unmöglich macht (Fluchtdistanz).

Das Sigma ist eigentlich ein Telezoom und hat "nur" einen Abbildungsmaßstab von max. 1:2. Die Naheinstellgrenze von knapp einem Meter ist zwar nett bei Kleingetier, aber ansonsten eher hinderlich. Die Abbildungsleistung dürfte erheblich unter der des Nikkor liegen und es wird vermutlich auch nicht auf den Nahbereich optimiert sein. Dafür ist es universeller einsetzbar (als Telezoom eben).

Du müsstest vielleicht genauer definieren was Du damit vor hast.

 

Fotos 23.03.2015, 07:21
Offline AndyGR42 Männlich
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Der Cousin scheint ja ein gute Verkäufer zu sein... Hört sich ja an wie auf dem Bazar...

Beide Systeme machen ohne Zweifel gute Fotos, sind aber von den Anforderungen im Eingangs Thread weit entfernt. Wobei die A7 allein durch den großen Sensor bei trotzdem kompakten Ausmaßen sicher rein von der Qualität der beste Kompromiss wäre. Aber beiden Systeme würde ich keinen längeren Einsatz unter harten, klimatischen und mechanischen Bedingungen ohne Probleme zutrauen. Zudem wird der riesen Sensor der A7 mit optischem Sucher auch ordentlich Strom brauchen.

In meinen Augen musst Du erst mal eine Grundsatzentscheidung treffen, so wie Joe das geschrieben hat: Entweder kompromisslos klein, leicht, stabil und robust, dafür mögliche Abstriche bei der Qualität und Funktion. Oder etwas weniger "survival", dafür ein höherer Anspruch bei der fotografischen Leistungsfähigkeit.

Fotos 23.03.2015, 07:09
Offline AndyGR42 Männlich
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Hi.

Ich hab in der letzten Zeit viel HW auf und umgerüstet. Für "normale" Bildbearbeitung sind CPU und RAM mit Abstand am wichtigsten, wobei die CPU definitiv den größten Unterschied macht. 4GB und mehr an Arbeitsspeicher sind seid mind. 1-2 Jahren Standard. Viel mehr brauche ich auch nicht für Fotobearbeitung, es sein denn ich habe gleichzeitig noch 2 dutzend andere Programme auf.

Selbst bei großen RAW Dateien spielt die Plattengeschwindigkeit keine große Rolle. Einzig wenn man große Bilder in größeren Mengen in TIF Umwandelt, was bei der Nutzung von LR Filtern und Plugins oft passiert, kann eine schnelle Platte spürbare Vorteile bringen. Ansonsten merkt man kaum einen Unterschied zwischen SSD und HDD.

Den deutlichsten Unterschied beim Öffnen, bearbeiten, Zoomen etc. in den Fotos merkt man bei stärkeren CPU's. Das ist auch soweit logisch. Selbst ein 36 MP Foto hat eine RAW Größe von max. 50 MB und belegt rund 210 MB RAM Speicher. Eine halbwegs aktuelle HDD sollte sequentiell um die 150 MB/Sekunde lesen. Und bei 4 GB passen schon einige Bilder in den Speicher. Damit ist die HDD bei der Bildbearbeitung nach spätestens 0,5 Sekunden aus den Spiel. Im RAM sind diese Datenmengen auch kein Thema. Bleibt als Flaschenhals (fast) nur noch die CPU, da diese das Bild dekodieren, rendern und darstellen muss. Unterstützt die Software eine GPU (Grafikkarte) kann das einen deutlichen Schub geben. Leider machen das nicht viele Programme.

Ein Wort noch zu SSD's. Je nach "Qualität" haben SSD's eine, auch durchaus praxisrelevante, begrenzte Anzahl von Schreibvorgängen. Auch wenn das eher Theoretisch ist und aktuelle Modelle mit 5000-10000 Zyklen vermutlich 5 Jahre oder länger halten, steckt hier der Teufel im Detail. Geht der falsche Block kaputt kann das unangenehme Auswirkungen haben. Ich würde z.B. SSD's nicht unbedingt als alleinigen Speicher oder zur Archivierung von Daten nutzen.

Wer also keinen halbwegs aktuellen i5/i7 oder ähnliche Prozessoren im Rechner hat, für den könnte die Aufrüstung von RAM uns insbesondere von HDD/SSD eine ernüchternde aber kostspielige Erfahrung werden.

Fotos 14.03.2015, 17:00