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Oben hui, unten pfui...3
Servus Zammen! Oben hui, unten pfui und ganz oben huuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii.......... Wie ich schon in ein paar erklärend Sätzen unter den anderen beiden Bildern der Serie schrieb, unten im Tal knapp 0Grad bei feuchtkalter Nebelsupp und oben am Standort bei 900-1000m bis 15Grad und föhnig. Hier geht der Blick noch ein Stück weiter in die Alpen und derer bevorstehend, sich ändernden Wetterküche. Der Föhn, verantwortlich für die genannten hohen Temps an meinig Standort, wird von einer Schlechtwetterfront (Tiefdruckgebiet Nordwest) aus Nordwest-West angegriffen (welch übrigens diesen Föhn vorlaufend mit aufbaut!). Diese schiebt in großer Höhe schon kräftig Wolken gen ost. Noch schafft es der starke föhnige Südwind gegen diese anzukämpfen. In besagter großer Höhe löst die Schlechtwetterfront schon erste Niederschläge aus. Diese werden vom Föhnwind beim eintreten in seine wetterwirksame Höhenschicht verweht. Dabei enstehen dann diese Niederschlagsschleier. Diese Niederschläge erreichen aber noch nicht den Boden und werden in der Föhnwindwetterschicht wortwörtlich zerstäubt und schlussendlich weggetrocknet. Oft ist in der Region hier ein sich so abspielender Wetterwechsel recht Zeit genau im Tag getaktet. Bei guter Beobachtung -so wie es sich für einen Wettergucker gehört- der Großwetterküche und dem Verhalten solcher alpiner Region Südostdeutschland -Alpennordseite-, kann man recht genau vorhersagen, ab wann schlussendlich mit Regen am Boden zu rechnen ist. Grüße aus den Chiemgauern Funktionen Ähnliche Fotos Informationen zum Foto Hochgeladen am: 29.03.2015, 01:52 Kommentare: Aufrufe durch andere Mitglieder:
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