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Bildbearbeitungs-PC tunen
# 1 Zum Seitenanfang
Fotos 10.03.2015, 08:29
Offline AndyGR42 Männlich
Foto-Freak 41465 Punkte Bonuspunkte
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RE:Bildbearbeitungs-PC tunen
# 2 Zum Seitenanfang

Hi.

Ich hab in der letzten Zeit viel HW auf und umgerüstet. Für "normale" Bildbearbeitung sind CPU und RAM mit Abstand am wichtigsten, wobei die CPU definitiv den größten Unterschied macht. 4GB und mehr an Arbeitsspeicher sind seid mind. 1-2 Jahren Standard. Viel mehr brauche ich auch nicht für Fotobearbeitung, es sein denn ich habe gleichzeitig noch 2 dutzend andere Programme auf.

Selbst bei großen RAW Dateien spielt die Plattengeschwindigkeit keine große Rolle. Einzig wenn man große Bilder in größeren Mengen in TIF Umwandelt, was bei der Nutzung von LR Filtern und Plugins oft passiert, kann eine schnelle Platte spürbare Vorteile bringen. Ansonsten merkt man kaum einen Unterschied zwischen SSD und HDD.

Den deutlichsten Unterschied beim Öffnen, bearbeiten, Zoomen etc. in den Fotos merkt man bei stärkeren CPU's. Das ist auch soweit logisch. Selbst ein 36 MP Foto hat eine RAW Größe von max. 50 MB und belegt rund 210 MB RAM Speicher. Eine halbwegs aktuelle HDD sollte sequentiell um die 150 MB/Sekunde lesen. Und bei 4 GB passen schon einige Bilder in den Speicher. Damit ist die HDD bei der Bildbearbeitung nach spätestens 0,5 Sekunden aus den Spiel. Im RAM sind diese Datenmengen auch kein Thema. Bleibt als Flaschenhals (fast) nur noch die CPU, da diese das Bild dekodieren, rendern und darstellen muss. Unterstützt die Software eine GPU (Grafikkarte) kann das einen deutlichen Schub geben. Leider machen das nicht viele Programme.

Ein Wort noch zu SSD's. Je nach "Qualität" haben SSD's eine, auch durchaus praxisrelevante, begrenzte Anzahl von Schreibvorgängen. Auch wenn das eher Theoretisch ist und aktuelle Modelle mit 5000-10000 Zyklen vermutlich 5 Jahre oder länger halten, steckt hier der Teufel im Detail. Geht der falsche Block kaputt kann das unangenehme Auswirkungen haben. Ich würde z.B. SSD's nicht unbedingt als alleinigen Speicher oder zur Archivierung von Daten nutzen.

Wer also keinen halbwegs aktuellen i5/i7 oder ähnliche Prozessoren im Rechner hat, für den könnte die Aufrüstung von RAM uns insbesondere von HDD/SSD eine ernüchternde aber kostspielige Erfahrung werden.

Fotos 14.03.2015, 17:00